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27

November

 

Die Idee zu diesem wunderbaren Motiv hatte mein Freund. Er hat oft solch kreative Einfälle. Wir waren in einer unserer Diskussionen über die Ungerechtigkeit der Welt auf die Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung zu sprechen gekommen, die in den USA seit Trump gerade wieder zunimmt. Dass es überhaupt noch ein Thema ist, wer mit wem bevorzugt das Bett teilt, ist meiner Meinung nach schon ein Ausdruck für die Schwäche einer Gesellschaft.

Wenigstens redet man darüber, könnte man sagen. Das ist aber allzu oft ein Abwehrreflex, frei nach dem Motto: Wenn ich davon im Feuilleton lese, beschäftige ich mich doch!  Aber nein, es ist eine Schande, dass wir Menschen immernoch in Lebenslügen zwingen. Dass schwul ein Schimpfwort ist (ich muss zugeben dass ich es selbst noch bis vor Kurzem völlig blöd und gedankenlos benutzte um mein Missfallen auszudrücken), dass Homophobie ein allgemein bekannter Begriff ist. Auch übrigens im ach so aufgeklärten Europa, wo es Mode ist, auf die Prüderie in den Vereinigten Staaten herabzuschauen.

Natürlich trifft die Botschaft dieser Zeichnung auf alle Unterschiede zu, die wir feiern und fördern sollten, anstatt gefährlichen Tendenzen Raum zu lassen, die unsere Gesellschaften schleichend vergiften. Wir dürfen nicht mehr dulden, dass Menschen wegen ihres Geschlechts ( #metoo ), ihrer Herkunft ( #hatecrimesusa ), ihrer sozialen Schicht, oder Religionszugehörigkeit  ( #rohingya ) misshandelt, vertrieben und als Zielscheiben für Hass und Verachtung missbraucht werden.

Wir müssen dagegen halten! #refugeeswelcome, #allcolorsarebeautiful

 

 

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